Am 22. Juni 2008 hat in Wunstorf die offizielle Spendenübergabe stattgefunden. Frau Bärbel Lange, Vorstand vom Verein Madagaskar und wir e.V., hat den Spendenbetrag in Höhe von 50.600.59 Euro entgegen genommen. In einer feierlichen Stunde auf Küsters Hof, wurde noch einmal an die vielen Aktionen für Akamasoa erinnert, die alle gemeinsam zu diesem unglaublichen Erfolg beigetragen haben. Eine Fotoshow zeigte Impressionen der verschiedenen Aktivitäten und die neuesten Fotos aus Akamasoa, die Herr Spaniol, ebenfalls Mitglied im Verein Madagaskar und wir e.V. im April gemacht hat, musikalisch wurde es begleitet von Hans Wendt (Posaune). Bereits im April 2008 hat Herr Spaniol Pater Pedro in Akamasoa besucht und ihm Geschenke der Schüler mitgebracht. Eine Projektmappe, die von den einzelnen Aktionen berichtet und ein T-Shirt. Aber natürlich auch die frohe Botschaft von der unglaublichen Spendenbereitschaft der Wunstorfer. Der Spendenbeitrag soll für ein neu geplantes Gesundheitszentrum eingesetzt werden. Dazu berichtet Herr Spaniol: Antananarivo ist auf vielen Bergen und Hügeln gebaut und deshalb ist es oft erforderlich einen Strecke von mehreren Kilometern zu gehen um zu einer Stelle zu gelangen, die vielleicht nur 500 m Luftlinie entfernt ist. Gerade in den Randgebieten, in denen die Straßen mehr einem ausgefahrenen Feldweg gleichen, der bei Regen völlig verschlammt und überschwemmt ist.Das Gesundheitscenter soll für die Stadtteile errichtet werden, die auf einem Akamasoa gegenüber liegenden Hügel angesiedelt sind. Dort befinden sich schon ein Gymnasium, eine Grundschule, Bibliothek, Schulgärtnerei und Ausbildungswerkstätten und natürlich viele hundert Siedlungshäuser, die von einigen Tausend Menschen bewohnt werden. Wie Pater Pedro erklärte, soll das neue Gesundheitszentrum(keine
Hospital, sondern für ambulante Behandlungen) eine Art
„Ärzte-/Sanitätshaus werden. Für Vorsorgeuntersuchungen, Impfungen,
Zahnbehandlung, Kinderkrankheiten, gesundheitliche Aufklärung und
Behandlung von akuten Fällen (Verletzungen usw.). Inzwischen arbeiten wir an der Dokumentation von diesem wunderbaren Projekt, es soll ein Medienpaket entstehen, was auch anderen Schulen , Kollegen, Schülern und Eltern Mut machen soll ein ähnliches Projekt zu gestalten. Es wäre wunderbar wenn viele Menschen diesem guten Beispiel folgen würden, denn die Kette der Menschen die bei Pater Pedro um Aufnahme bitten reißt nicht ab. Ganz persönlich möchte ich hier anmerken, unser Motto war: Freunde laufen für Freunde |



