Pater Pedro (zur Person)

Pater Pedro OPEKA wurde am 29. Juni 1948 in Buenos Aires/Argentinien als Sohn einer slowenischen Auswandererfamilie geboren. Mit seinem Vater lernte er das Maurerhandwerk, bevor er in das Gymnasium der Lazaristenbrüder aufgenommen wurde. Grosser Fussballspieler vor dem Herrn, zögerte er lange zwischen einer Profifussballspielerkarriere und dem Priesteramt. Nach dem Priesterseminar in Argentinien schloss sich ein Theologiestudium in Paris an. 1970 wurde er von seiner Kongregation zum ersten Mal als Missionar nach Madagaskar geschickt. 1975 wurde er in Buenos Aires zum Priester geweiht.

Nach langjähiger Tätigkeit als Missionar im Süd-Osten der Insel Madagaskar wurde er 1989 zum Leiter des Priesterseminars in Antananarivo bestellt. Nachdem er jedoch während seines Amtsantrittes das Elend der Strassenkinder in der Hauptstadt und das unsagbare Leiden der Müllkinder auf den umliegenden Müllhalden entdeckt hatte, entschloss er sich, gegen diese entsetzlichen Verhältnisse vorzugehen! Sein Bischof stellte ihn von der Seminararbeit frei und so konnte der Pater innerhalb von einigen wenigen Monaten die Gemeinde und den Verein "Akamasoa" gründen, was auf madagassisch "Gute Freunde" bedeutet.

In ein paar Jahren entstand eine richtiggehende Stadt in den Aussenbezirken der Hauptstadt mit einer sehr gut funktionierenden Infrastruktur.

Dank des Vereins und der Hilfe zur Selbsthilfe richtete Pater Pedro in der Folgezeit in der Umgebung von Antananarivo fünf Siedlungs-zentren ein. Jedes Zentrum besteht aus 17 Dörfern, in denen mittlerweile zigtausende Personen leben, davon 60% Kinder unter 15 Jahren.

Ein besonderes Anliegen von Pater Pedro ist die Bildung, denn nur eine gute Schulbildung ermöglicht den Kindern den Schritt in ein selbsbestimmtes Leben.

Zur Zeit trägt er die Fürsorge für ca. 6000 Schulkinder, einigen ehemaligen Müllkindern der ersten Generation konnte er so ein Studium an der Universität ermöglichen.



 

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